Unser Förderauftrag und Schulaufnahme
Kinder kommen zu uns, die in anderen (vor-) schulischen Einrichtungen aus verschiedensten Gründen nicht bestehen können.
Auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder der zuständigen Schule wird uns das Kind daraufhin zum Schulhalbjahr gemeldet. Dies sollte spätestens in der
4. Klasse erfolgen.
Wir erstellen im Frühjahr ein Gutachten, worauf die Schulbehörde in Neustadt den weiteren Förderort für das Kind festlegt. Dies kann weiterhin die Regelschule sein oder die ASS als Förderschule oder aber auch die benachbarte Schwerpunktschule Brüder-Grimm, in der das beeinträchtigte Kind bis zur 4. Klasse integrativ beschult wird. Weiterführend gibt es danach die Christian-Erbach-Realschule Plus in Gau-Algesheim oder die IGS in Ingelheim für den Sekundarbereich von der 5. bis zur 9. Klasse.
Auch wir haben kein "Rezept" gegen Lernbeeinträchtigungen, doch ein langsameres Lernen in kleineren Klassen von derzeit 8 bis 16 Schülern & Schülerinnen mit häufigen Wiederholungen kann viel Positives bewirken.
Neben dem reduzierten Unterrichtsstoff der Regelschulen ist vor allem die Lösung von Konflikten und Problemen sowie die individuelle Förderung der Schüler eine unserer Hauptaufgaben.
Als Ziel steht die Alltagsbewältigung, das Leben mit einer Lernbeeinträchtigung und die Integration in die Lebens- und Arbeitswelt. Daher erfolgt auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Schulen und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
Im Schuljahr 2025/2026 zählen wir aktuell 69 Schülerinnen und Schüler in 6 Klassen aus 16 Wohnorten rund um Ingelheim.
